Zum Inhalt springen
lauf-ziel.de

Joggen für Anfänger: 10-Wochen-Plan ab 1 Minute

Dreimal pro Woche Laufen und Gehen im Wechsel: Start mit 10 × 1 Minute, nach 10 Wochen 30 Minuten am Stück im Plaudertempo.

Von der Redaktion lauf-ziel.deAktualisiert am Methodik

Ein Paar hellgraue Laufschuhe und eine Trinkflasche auf einem Waldweg mit Herbstlaub, dahinter Morgennebel zwischen den Bäumen
Symbolbild

Als Anfänger wechselst du zwischen Laufen und Gehen: dreimal pro Woche, zum Start 10 × 1 Minute laufen mit je 1:30 Minuten Gehpause. Nach unserem 10-Wochen-Plan läufst du dann 30 Minuten am Stück, und zwar im Plauderbereich, in dem du noch ganze Sätze sprechen kannst.

Kurzantwort: Joggen anfangen in 10 Wochen

Frage Antwort
Dauer 10 Wochen
3 Einheiten pro Woche
Start 10 × 1 min laufen, je 1:30 min gehen
Einheit 33,5 min mit Gehen
Ziel in Woche 10 30 min am Stück
Einheit 40 min mit Gehen
Steigerung höchstens +25 % Laufzeit pro Woche
Tempo ganze Sätze sprechen möglich
Beispiel: 4 km in 30:00 = 7:30 min/km

Plan und Steigerungsregel sind unsere Festlegung, angelehnt an die Empfehlungen der DGSP. Die 25-%-Grenze ist vorsorglich gewählt, Stand 03.11.2026.

Wie schnell dein Plaudertempo in Zahlen ist, zeigt dir der Pace-Rechner für deine eigene Strecke: Wer in 30 Minuten 4 km schafft, läuft 7:30 min/km, das sind 8,00 km/h. Trag dort einfach deine eigene Runde und Zeit ein. Ein bestimmtes Tempo musst du als Einsteiger aber nicht erreichen. Entscheidend ist, dass du locker bleibst, auch wenn das anfangs kaum schneller ist als zügiges Gehen.

Bevor du losläufst: Gesundheitscheck und Ausrüstung

Die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) rät in ihren zehn Goldenen Regeln: Besonders Anfänger und Wiedereinsteiger über 35 Jahre sowie Menschen mit Vorerkrankungen, Beschwerden oder Risikofaktoren wie Rauchen, Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht oder Bewegungsmangel gehen erst zum Arzt und dann zum Sport. Eine sportärztliche Untersuchung ist laut KNAPPSCHAFT keine Regelleistung der Krankenkassen, sondern eine individuelle Gesundheitsleistung (IGeL). Laut DGSP übernehmen aber immer mehr Kassen einen Teil der Kosten, frag also vorher bei deiner Kasse nach.

Für die Ausrüstung reicht wenig:

  • Laufschuhe, die beim Gehen und Laufen nirgends drücken. Lass dich im Fachgeschäft beraten und probier die Schuhe mit deinen Laufsocken an.
  • Kleidung nach Wetter. Die DGSP empfiehlt funktionelle Kleidung, die Schweiß nach außen leitet, bei Kälte zusätzlich windabweisend.
  • Eine Uhr oder das Handy mit Stoppuhr oder Intervall-Timer. Für den Plan brauchst du nur Minuten und Sekunden, kein GPS und keinen Pulsgurt.

Der 10-Wochen-Plan: Laufen und Gehen im Wechsel

Der Plan richtet sich an Menschen, die bisher gar nicht oder lange nicht gelaufen sind, aber 30 Minuten zügig gehen können. Laufen für Anfänger klappt am besten in kleinen Schritten: Darum startet der Plan bei 1 Minute am Stück und verteilt den Weg zu 30 Minuten auf 10 Wochen. Du trainierst dreimal pro Woche. Jede Einheit beginnt mit 5 Minuten zügigem Gehen und endet mit 5 Minuten lockerem Gehen. Dazwischen wechselst du zwischen Laufen und Gehen.

10-Wochen-Plan für Anfänger: Laufen und Gehen im Wechsel

Woche Einheit Laufen
Steigerung
gesamt
mit Gehen
1 10 × 1 min laufen, je 1:30 min gehen 10 min
Start
33,5 min
2 8 × 1:30 min laufen, je 1:30 min gehen 12 min
+20 %
32,5 min
3 6 × 2:30 min laufen, je 1:30 min gehen 15 min
+25 %
32,5 min
4 6 × 3 min laufen, je 1:30 min gehen 18 min
+20 %
35,5 min
5 5 × 4 min laufen, je 1:30 min gehen 20 min
+11 %
36 min
6 4 × 6 min laufen, je 1:30 min gehen 24 min
+20 %
38,5 min
7 3 × 9 min laufen, je 1:30 min gehen 27 min
+13 %
40 min
8 2 × 15 min laufen, je 2 min gehen 30 min
+11 %
42 min
9 20 min laufen, 2 min gehen, 10 min laufen 30 min
±0 %
42 min
10 30 min am Stück laufen 30 min
±0 %
40 min

Quelle: eigene Festlegung (03.11.2026). Gesamt = Laufen + Gehpausen + 5 min Gehen vorher und 5 min nachher. Steigerung = Laufzeit ÷ Laufzeit der Vorwoche, kaufmännisch auf ganze Prozent.

So liest du die Tabelle: In Woche 1 läufst du pro Einheit zehnmal 1 Minute, insgesamt also 10 Minuten. Mit dem Gehen kommst du auf 33,5 Minuten. In Woche 8 sind es zweimal 15 Minuten mit 2 Minuten Gehpause, in Woche 10 die 30 Minuten am Stück. Die Laufzeit steigt dabei höchstens um 25 % pro Woche, in den letzten beiden Wochen gar nicht mehr. Dort fallen nur die Gehpausen weg.

Balkendiagramm des 10-Wochen-Plans: Laufzeit je Einheit von 10 Minuten in Woche 1 über 18 in Woche 4 und 24 in Woche 6 bis 30 Minuten in Woche 8 bis 10, dazu die Gehminuten, die von 23,5 auf 10 Minuten sinken

Balken je Woche: Laufen 10, 12, 15, 18, 20, 24, 27, 30, 30 und 30 Minuten, Gehen von 23,5 auf 10 Minuten

Laufen und Gehen je Einheit: Die Laufzeit steigt von 10 auf 30 Minuten, die Gehzeit sinkt von 23,5 auf 10 Minuten.

Warum diese Grenze? In einer Studie im Journal of Orthopaedic & Sports Physical Therapy (2014) begleiteten Forschende 874 Laufanfänger ein Jahr lang mit GPS-Uhren. Insgesamt waren Verletzungen bei schneller und langsamer Steigerung nicht signifikant unterschiedlich häufig. Wer seine Wochenstrecke über zwei Wochen um mehr als 30 % steigerte, hatte tendenziell häufiger typische Überlastungsbeschwerden wie das Läuferknie oder Schienbeinkantenschmerzen. Statistisch gesichert ist das nicht (p = 0,07), die Studie war ausdrücklich explorativ. Die Autoren raten Anfängern trotzdem vorsorglich zu weniger als 30 % pro Woche. Unsere 25 % bleiben bewusst darunter.

So läuft eine Einheit ab

Ablauf einer Einheit in Woche 1 als Zeitleiste: 5 Minuten zügig gehen, dann 10 × 1 Minute laufen mit je 1:30 Minuten gehen, zum Schluss 5 Minuten ausgehen, zusammen 33,5 Minuten; darunter Woche 10 mit 30 Minuten am Stück und 40 Minuten gesamt

Zeitleiste Woche 1: 5 Minuten gehen, 10 × 1 Minute laufen mit 1:30 Minuten gehen, 5 Minuten gehen, 33,5 Minuten; Woche 10: 30 Minuten laufen, 40 Minuten gesamt

So ist eine Einheit aufgebaut, am Beispiel von Woche 1 und Woche 10.
  1. 5 Minuten zügig gehen. Der Kreislauf kommt in Gang, die Muskeln werden warm.
  2. Laufen und Gehen im Wechsel, wie im Plan für die Woche angegeben. Stell den Timer so ein, dass er beim Wechsel piept, dann musst du nicht auf die Uhr schauen.
  3. 5 Minuten locker ausgehen. Danach darfst du dich angenehm müde fühlen. Die DGSP schreibt dazu: Nach dem Sport darf eine „angenehme“ Erschöpfung vorliegen.

Wochenrhythmus: drei Läufe, ein Ruhetag dazwischen

Lauf zum Beispiel dienstags, donnerstags und samstags. Zwischen zwei Einheiten liegt immer mindestens ein Tag ohne Lauftraining. Spazierengehen, Radfahren oder Schwimmen an diesen Tagen stören nicht. Die DGSP empfiehlt drei bis vier Einheiten pro Woche mit 30 bis 40 Minuten. Mit den Einheiten aus dem Plan von 32,5 bis 42 Minuten liegst du in diesem Bereich.

Wochenplan von Montag bis Sonntag: Laufen am Dienstag, Donnerstag und Samstag, an den übrigen Tagen Ruhe oder lockere Bewegung, zwischen zwei Läufen immer mindestens 1 Ruhetag

Wochenplan: Laufen Dienstag, Donnerstag, Samstag, dazwischen mindestens 1 Ruhetag

Drei Läufe pro Woche, nie an zwei Tagen hintereinander. Die Tage sind ein Beispiel.

Wenn eine Woche zu schwer war

Der Plan ist kein Pflichtprogramm. Wenn du in einer Woche die Laufabschnitte nicht im Plaudertempo schaffst, wiederhole die Woche, statt weiterzumachen. Nach einer Erkältung oder einer Pause von mehr als einer Woche steigst du eine Woche früher wieder ein. Bei Fieber, Husten oder Gliederschmerzen gilt laut DGSP: Sportpause, danach allmählich wieder anfangen. Schmerzen in Knie, Schienbein oder Achillessehne, die beim Laufen stärker werden, sind ein Grund für eine Pause und gegebenenfalls einen Arztbesuch.

Das richtige Tempo: der Plauderbereich

Der häufigste Fehler beim Joggen anfangen ist zu schnelles Laufen. Wer außer Atem gerät, muss früh abbrechen und verliert die Freude daran. Die DGSP formuliert es so: „Laufen sollte ohne (starkes) Schnaufen möglich sein.“ Besser „länger oder locker“ als „kurz und heftig“.

Wie du das ohne Messgerät prüfst, zeigt der Sprechtest. Eine Übersichtsarbeit in Current Opinion in Cardiology (2014) fasst zusammen: Solange du bequem sprechen kannst, liegt die Belastung meist unter der Schwelle, ab der Atmung und Laktat stark ansteigen. Der Test funktioniert beim Gehen, Joggen und Radfahren gleichermaßen.

Sprechtest: So erkennst du den Plauderbereich

Stufe Was du merkst Was tun
sehr locker du könntest singen oder lange erzählen Gehpausen wie im Plan, gern etwas zügiger
Plauderbereich ganze Sätze gehen, der Atem ist hörbar so bleiben
zu schnell nur noch einzelne Wörter, du schnaufst langsamer laufen oder gehen

Quelle: Sprechtest nach Current Opinion in Cardiology (2014) und DGSP; Einteilung in drei Stufen ist unsere Vereinfachung.

Skala des Sprechtests in drei Stufen: singen möglich heißt sehr locker, ganze Sätze mit hörbarem Atem heißt Plauderbereich, nur einzelne Wörter heißt zu schnell; Beispiel Plaudertempo 4 km in 30:00 gleich 7:30 min/km

Sprechtest: singen = sehr locker, ganze Sätze = Plauderbereich, einzelne Wörter = zu schnell; Beispiel 7:30 min/km

Der Sprechtest ersetzt beim Einstieg jede Pulsuhr: Ganze Sätze heißt richtig.

Was das Plaudertempo in min/km bedeutet

Das Tempo ergibt sich aus dem Sprechtest, nicht umgekehrt. Trotzdem hilft es, die Zahl auf der Uhr zu verstehen. Die Pace gibt an, wie viele Minuten du für einen Kilometer brauchst: 7:30 min/km heißt 7 Minuten und 30 Sekunden pro Kilometer. Eine kleinere Zahl ist schneller. Ausführlich erklärt das der Ratgeber Was bedeutet Pace beim Laufen?.

Plaudertempo: Pace, km/h und Strecke in 30 Minuten

Pace
min/km
km/h Strecke in 30 min
9:00 6,67 3,3 km
8:00 7,50 3,8 km
7:30 8,00 4,0 km
7:00 8,57 4,3 km
6:30 9,23 4,6 km

Quelle: Pace-Rechner, Modus „Umrechnen“ (km/h auf zwei Nachkommastellen); Strecke = 1.800 s ÷ Pace, kaufmännisch auf 0,1 km gerundet (Stand 03.11.2026).

Die Tabelle zeigt, wie weit du mit 30 Minuten am Stück kommst, also mit dem Ziel aus Woche 10. Bei 9:00 min/km sind es 3,3 km, bei 7:30 min/km 4,0 km. Welche Zeile deine ist, findest du heraus, indem du eine bekannte Runde abläufst und Strecke und Zeit in den Pace-Rechner einträgst. Andere Tempi von 3:00 bis 8:00 min/km stehen in der Pace-Tabelle. Wie schnell Menschen im Mittel joggen, zeigt der Ratgeber durchschnittliche Laufgeschwindigkeit.

Lieber mit Pulsuhr? Dann bieten sich etwa 60 bis 70 % der maximalen Herzfrequenz an. Warum die Faustformeln dafür nur grobe Richtwerte liefern, erklärt der Ratgeber Puls beim Joggen. Für den Anfang reicht der Sprechtest, er kommt ohne Formel und ohne Gerät aus.

Typische Fehler beim Joggen anfangen

  • Zu schnell starten. Die ersten Laufminuten fühlen sich leicht an, die letzten nicht mehr. Lauf die erste Minute bewusst langsam.
  • Zu viel auf einmal. Mehr als drei Einheiten oder längere Laufabschnitte als im Plan bringen in den ersten Wochen wenig, belasten aber Sehnen und Knochen, die sich langsamer anpassen als Herz und Kreislauf.
  • Wochen überspringen. Wenn eine Woche leicht war, ist das ein gutes Zeichen, aber kein Grund, zwei Stufen zu nehmen.
  • Bergauf im selben Tempo. An Steigungen gehst du lieber oder verkürzt die Schritte. Für den Anfang eignen sich flache, weiche Wege wie Wald- und Feldwege.
  • Große Schritte. Kurze, lockere Schritte mit der Landung unter dem Körper sind für Einsteiger angenehmer als weit ausgreifende Schritte.

Checkliste für deinen Start

  • Gesundheitscheck beim Arzt, vor allem ab 35 Jahre oder mit Vorerkrankungen
  • Laufschuhe, die beim Probelaufen nicht drücken, und Kleidung nach Wetter
  • Drei feste Termine pro Woche im Kalender, mit Ruhetag dazwischen
  • Intervall-Timer für Woche 1 eingestellt: 10 × 1 Minute laufen, 1:30 Minuten gehen
  • Flache Runde ohne Verkehr, ideal ein Wald- oder Parkweg
  • 5 Minuten Gehen vorher und nachher fest eingeplant
  • Sprechtest im Kopf: ganze Sätze ja, Singen nein
  • Wasser für danach, bei Hitze kürzer und früh am Morgen laufen
  • Bei Schmerzen oder Krankheit pausieren und die Woche später wiederholen
  • Kurze Notiz nach jedem Lauf: Woche, Gefühl, Beschwerden

Nach Woche 10: So geht es weiter

Mit 30 Minuten am Stück dreimal pro Woche kommst du auf 90 Minuten Laufen pro Woche. Die WHO empfiehlt Erwachsenen 150 bis 300 Minuten moderate oder 75 bis 150 Minuten intensive Ausdauerbewegung pro Woche, oder eine Mischung aus beidem. Joggen und Laufen zählen bei der US-Gesundheitsbehörde CDC zu den Beispielen für intensive Aktivität. Zählt dein Joggen als intensiv, erfüllst du mit 90 Minuten also bereits die Mindestempfehlung von 75 Minuten. Fühlt sich dein Plaudertempo nur moderat an, fehlen dir bis 150 Minuten noch 60 Minuten, zum Beispiel durch zügiges Gehen im Alltag.

Danach hast du zwei Möglichkeiten: länger laufen oder ein erstes Ziel setzen. Für 5 km brauchst du bei 7:30 min/km 37:30. Welche Pace zu deinem 5-km-Ziel passt, rechnet der 5-km-Pace-Rechner aus. Verlängere dafür die Läufe in kleinen Schritten, wieder um höchstens 25 % pro Woche. Erst wenn du drei Monate regelmäßig läufst, lohnt sich schnelleres Training wie im Intervalltraining-Plan.

So haben wir den Plan erstellt und geprüft

  • Plan: unsere Festlegung, 03.11.2026. Drei Einheiten pro Woche und 30 bis 40 Minuten pro Einheit folgen der DGSP, die Steigerung von höchstens 25 % Laufzeit pro Woche bleibt vorsorglich unter der 30-%-Marke aus der Studie mit 874 Laufanfängern (dort nur ein Trend, p = 0,07). Andere Pläne für Einsteiger arbeiten mit ähnlichen Laufen-Gehen-Wechseln, eine Norm gibt es dafür nicht.
  • Rechnung: Ein Prüfskript erzeugt die Plan-Tabelle, die Steigerung in Prozent (Laufzeit ÷ Laufzeit der Vorwoche, kaufmännisch auf ganze Prozent) und alle Grafiken aus denselben Daten.
  • Tempo: Sprechtest nach der Übersichtsarbeit von 2014 und der DGSP, Pace und km/h aus dem Rechenkern des Pace-Rechners. Die Strecke in 30 Minuten ist 1.800 Sekunden geteilt durch die Pace in Sekunden pro Kilometer.
  • Einstufung: Gesundheitscheck, Belastung und Pausen nach DGSP (Fachgesellschaft), Bewegungsumfang nach WHO, Intensität nach CDC, Steigerungsgrenze vorsorglich nach einer explorativen Kohortenstudie, Ausrüstung und Fehlerliste als Praxis aus dem Lauftraining.

Mehr zu Rundung und Formeln steht unter Methodik und Quellen.

Häufige Fragen

Wie oft sollte man als Anfänger joggen?

Dreimal pro Woche, mit mindestens einem Ruhetag zwischen zwei Läufen. Die DGSP empfiehlt drei bis vier Einheiten pro Woche mit 30 bis 40 Minuten. Mehr bringt am Anfang wenig, weil sich Sehnen und Gelenke langsamer an die Belastung gewöhnen als die Ausdauer.

Wie lange sollte man als Anfänger joggen?

Zum Start reicht 1 Minute am Stück. In Woche 1 läufst du 10 × 1 Minute, zusammen mit dem Gehen dauert die Einheit 33,5 Minuten. Nach 10 Wochen schaffst du 30 Minuten ohne Gehpause.

Wie schnell sollte man als Anfänger joggen?

So schnell, dass du noch in ganzen Sätzen sprechen kannst. Eine feste Pace gibt es nicht. Wer in 30 Minuten 4 km läuft, ist mit 7:30 min/km oder 8,00 km/h unterwegs. Langsamer ist genauso in Ordnung, solange der Sprechtest passt.

Was mache ich, wenn ich eine Woche nicht schaffe?

Wiederhole die Woche. Nach Krankheit oder mehr als einer Woche Pause steigst du eine Woche früher wieder ein. Der Plan funktioniert auch in 12 oder 14 Wochen.

Wann kann ich als Anfänger 5 km laufen?

Nach dem Plan läufst du 30 Minuten am Stück. Bei 7:30 min/km sind das 4,0 km, für 5 km brauchst du bei diesem Tempo 37:30. Verlängere die Läufe danach schrittweise um höchstens 25 % pro Woche, dann sind 5 km in wenigen Wochen erreichbar. Wie deine erste Zeit im Vergleich abschneidet, zeigt die Tabelle mit 5-km-Zeiten nach Alter und Geschlecht.

Fazit

Joggen für Anfänger heißt: langsam anfangen, Laufen und Gehen abwechseln und die Laufzeit in kleinen Schritten steigern. Mit dreimal 33,5 Minuten in Woche 1 und dreimal 40 Minuten in Woche 10 kommst du in 10 Wochen von 1 Minute auf 30 Minuten am Stück. Lauf dabei immer im Plauderbereich, wiederhole schwere Wochen und lass dich vorher ärztlich durchchecken, wenn du über 35 bist oder Beschwerden hast. Dein persönliches Plaudertempo in min/km zeigt dir der Pace-Rechner.

Jetzt ausrechnen: Pace-Rechner →

Verwandte Rechner

Quellen

Von der Redaktion lauf-ziel.de · Veröffentlicht am